Projektion: Aussehen ändern, ohne Werte zu verlieren
Wie du Projektionen freischaltest, warum die Projektionskommode fast immer der bessere Weg ist und was beim Einlagern unwiederbringlich verloren geht.
125 Farben, die Grundpalette für 216 Gil – und die Regel, an der fast jeder einmal scheitert: erst färben, dann projizieren. Oder gleich auf der Projektionsplatte.
Farbstoffe, zwei Farbkanäle und die eine Reihenfolge, die man einmal falsch macht.
Färben ist das kleinere der beiden Aussehen-Systeme – und trotzdem die häufigste Quelle für Ärger, weil es sich mit der Projektion in die Quere kommt. Wer die Reihenfolge nicht kennt, färbt ein Teil und stellt danach fest, dass die Farbe wieder weg ist.
Ein Auftrag, Stufe 15: „Farbenlehre“ bei Swyrgeim im Westlichen Thanalan (Vesper Bay) – derselben NPC, die auch die Projektion freischaltet. Danach hast du das Kommando „Gegenstände färben“.
Swyrgeim vergibt drei Aufträge auf Stufe 15: „Schöner Schein“ (Projizieren), „Prisma dir einen“ (Prismen herstellen) und „Farbenlehre“ (Färben). Alle drei am Stück erledigen spart dir den zweiten Weg.
Das Spiel kennt 125 Farben (plus „Keine Farbe“). Die gewöhnlichen Farbstoffe kosten beim Krämer oder Trödler jeweils 216 Gil – die stehen in praktisch jeder Stadt und führen zusammen den größten Teil der Grundpalette.
Teurer wird es nur bei den Sonderfarben: Wolkenweiß, Rabenschwarz und die Metallic-Töne sind Handwerksprodukte und kosten auf dem Marktbrett ein Vielfaches. Wer ein ganzes Set einfärben will, sollte den Preis vorher nachschlagen statt hinterher.
Die Vorschau ist nicht überall verfügbar: Für manche Kombinationen aus Volk und Geschlecht und für Mobiliar zeigt das Spiel keine an.
Neuere Ausrüstung hat zwei Farbkanäle. Im Färbefenster heißen sie schlicht „Ausgewählte Farbe 1“ und „Ausgewählte Farbe 2“, und es gibt einen Knopf „Momentan ausgewählte Farben vertauschen“ – sehr praktisch, wenn du nicht sicher bist, welcher Kanal welchen Teil des Modells einfärbt.
Ältere Ausrüstung hat nur einen Kanal. Und einiges lässt sich gar nicht färben – dann meldet das Spiel „Bedingung zum Färben nicht erfüllt“ oder du findest das Teil in der Auswahl schlicht nicht wieder.
Ein Teil, auf das bereits eine Projektion liegt, lässt sich nicht mehr färben – das Spiel sagt wörtlich: „Der projizierte Gegenstand ist nicht färbbar.“
Richtig ist also: 1. Basisgegenstand färben → 2. projizieren. Oder – besser – die Farbe gar nicht auf dem Teil setzen, sondern auf der Projektionsplatte.
Das ist der Weg, den erfahrene Spieler nehmen. Eine Projektionsplatte speichert nicht nur, welches Aussehen auf welchem Platz liegt, sondern auch welche Farbe. Der Farbstoff wird dabei beim Speichern der Platte verbraucht, nicht beim Anwenden – reicht er nicht, meldet das Spiel „Die Speicherung ist nicht möglich. Nicht genügend Farbstoff vorhanden.“
Der Vorteil: Ein Outfit einmal einfärben kostet einmal. Danach kannst du die Platte beliebig oft anwenden, auf beliebig vielen Jobs, ohne je wieder Farbstoff auszugeben. Und du kannst dasselbe eingelagerte Kleidungsstück auf zwei Platten in zwei verschiedenen Farben tragen.
| Aktion | Was mit der Färbung passiert |
|---|---|
| In die Projektionskommode einlagern | Färbung, Wappen, Materia und Projektion gehen verloren |
| Ins Kostbarkeitenkabinett legen | dasselbe – zusätzlich muss der Zustand 100 % sein |
| Entprojizierungskristall benutzen | entfernt „außerdem Färbungen und Wappen“ |
| Andere Projektionsplatte anwenden | nichts – die Platte trägt ihre eigene Farbe |
Das ist auch der Grund, warum das Spiel selbst empfiehlt: Wenn du Färbungen behalten oder gefärbte Teile projizieren willst, gehört das Stück in die Projektionskommode, nicht ins Kostbarkeitenkabinett.
„Farbenlehre“ machen → Grundfarben für 216 Gil beim Krämer → Outfit in die Projektionskommode → Farbe erst auf der Projektionsplatte setzen → nie wieder darüber nachdenken.
Geschrieben von der FinalXIV-Redaktion. Inhaltlicher Stand: Patch 7.55. Zuletzt aktualisiert am 17. August 2026. Etwas veraltet oder falsch? Schreib uns im Forum – wir ziehen nach.
Wie du Projektionen freischaltest, warum die Projektionskommode fast immer der bessere Weg ist und was beim Einlagern unwiederbringlich verloren geht.