Gil verdienen: die ehrliche Antwort für Einsteiger
Gehilfen, Sammelberufe und ein verstandenes Marktbrett schlagen jeden angeblichen Gil-Trick. Plus die vier Fallen, in die fast jeder Einsteiger einmal tappt.
Wie du Projektionen freischaltest, warum die Projektionskommode fast immer der bessere Weg ist und was beim Einlagern unwiederbringlich verloren geht.
Prisma, Projektionskommode und Projektionsplatten – und der eine Satz, der dich sonst deine Materia kostet.
Projektion – im Englischen „Glamour“ – ist das System, mit dem dein Charakter aussehen darf wie du willst, ohne dass du dafür schlechtere Ausrüstung tragen musst. Du behältst die Werte deiner echten Ausrüstung und legst nur das Aussehen eines anderen Gegenstands darüber.
Das Spiel nennt die beiden Seiten konsequent so, und die Begriffe helfen beim Verstehen jedes Menüs:
Alle drei gibt dir Swyrgeim im Westlichen Thanalan, direkt in Vesper Bay. Du brauchst nur eine Klasse auf Stufe 15 – egal welche.
| Auftrag | Stufe | Schaltet frei |
|---|---|---|
| Schöner Schein | 15 | das Kommando Projizieren – ohne das geht gar nichts |
| Prisma dir einen | 15 | die Herstellung von Projektionsprismen |
| Farbenlehre | 15 | das Färben von Ausrüstung |
Mach alle drei am Stück. Sie dauern zusammen wenige Minuten und du willst später keinen davon nachholen müssen.
Der einfachste Weg ist das Kommando Projizieren (Charakter → Kommandoliste → Allgemein) oder das Untermenü eines Gegenstands im Inventar. Du wählst Basisgegenstand und Projektionsvorlage, bestätigst – fertig.
Jede einzelne Projektion verbraucht dabei ein Projektionsprisma. Das ist ein Handwerksprodukt und kostet beim Händler 1.000 Gil; auf dem Marktbrett ist es meist deutlich günstiger.
Prismen kannst du selbst herstellen. Dafür brauchst du das Einstiegsbuch
„Der
Meister-
Sobald du projizierst, sind Basisgegenstand und Vorlage persönlich gebunden. Ein Gegenstand mit Projektion lässt sich nicht mehr verkaufen, nicht weitergeben, nicht per Mogry-Post verschicken und nicht in die Gesellschaftstruhe legen. Projiziere also nichts, was du noch verkaufen wolltest.
Wer Projektion regelmäßig nutzt, arbeitet nicht mit Einzelprojektionen, sondern mit der Projektionskommode. Du findest sie in den Gästezimmern der Herbergen in Limsa Lominsa, Gridania und Ul’dah – und ebenso in eigenem Haus, Apartment und Gesellschaftsanwesen.
Der entscheidende Satz steht direkt im Spiel:
„Projektionen aus der Projektionskommode verbrauchen keine Projektionsprismen.“
Du bezahlst also einmal ein Prisma, um einen Gegenstand in die Kommode einzulagern – und kannst dieses Aussehen danach beliebig oft und auf beliebig vielen Jobs verwenden, ohne je wieder ein Prisma zu zahlen. Die Kommode fasst in der aktuellen Ausbaustufe rund 800 Einträge.
In der Herberge kannst du zusätzlich Gegenstände aus der Kommode und aus dem Kostbarkeitenkabinett direkt als Vorlage benutzen, ohne sie vorher zu entnehmen.
Wandelst du einen Gegenstand in eine Projektion um, sagt dir das Spiel wörtlich: „Wenn ein Gegenstand in eine Projektion verwandelt wird, gehen alle Anpassungen (z. B. Materia, Ätherboni, Signaturen, Projektionen, Färbung und Wappen) verloren und die Bindung wird auf 0 % und der Zustand auf 100 % zurückgesetzt.“
Und weiter: „Bei Entnahme aus der Kommode und Zurückverwandlung in einen Gegenstand wird dieser persönlich gebunden.“
Im Klartext: Materia ist weg. Nicht zurückgewonnen, nicht in der Truhe – weg. Wer ein Ausrüstungsteil mit teurer Materia in die Kommode legt, verliert sie. Materia also vorher entfernen oder ein zweites, unbesetztes Exemplar einlagern.
Dasselbe gilt für Färbung und Wappen. Beides trägst du später wieder auf – aber auf der Projektionsplatte, nicht auf dem eingelagerten Teil.
Eine Projektionsplatte ist ein komplettes gespeichertes Outfit: pro Platz (Haupthand, Nebenhand, Kopf, Rumpf, Hände, Beine, Füße, Ohren, Hals, Handgelenke, Finger) ein Eintrag aus deiner Kommode, plus Färbung. Du bearbeitest sie an der Kommode über Projektionsplatten bearbeiten und wendest sie danach jederzeit an – auch außerhalb von Unterkünften.
Du hast derzeit rund 20 Platten. Das klingt nach wenig, reicht aber, wenn du sie nach Job oder nach Anlass ordnest statt nach Ausrüstungsteil.
Die Färbung auf einer Platte verbraucht beim Speichern Farbstoffe – nicht beim Anwenden. Ein Outfit einmal einfärben kostet also einmal, danach nie wieder.
Gehören mehrere Teile zusammen, erkennt das Spiel sie als Set und bietet die Setprojektion an. Zwei Bedingungen nennt es dabei selbst: die Gegenstände müssen gleicher Qualität sein, und es werden so viele Projektionsprismen verbraucht, wie du Gegenstände auswählst. Bequemer ja, billiger nein.
Seit dem Umbau des Systems ist fast alles erlaubt: Rüstung, Schmuck und Accessoires lassen sich weitgehend frei kombinieren – die alte Regel, dass die Vorlage höchstens die Stufe des Basisgegenstands haben durfte und nur zum eigenen Job passen musste, ist für Rüstung gefallen. Was weiterhin gilt, verrät das Spiel über seine eigenen Fehlermeldungen:
Eine einzelne Projektion löst du mit dem Entprojizierungskristall für 500 Gil. Achtung: er „entfernt außerdem Färbungen und Wappen“ – also nicht nur das aufgesetzte Aussehen.
Eine Platte dagegen kostet nichts: du wendest einfach eine andere an oder leerst sie. Genau deshalb ist der Umweg über Kommode und Platten dem direkten Projizieren fast immer überlegen.
Stufe 15 erreichen → die drei Aufträge bei Swyrgeim → in die Herberge → alles, was dir optisch gefällt, in die Kommode einlagern (Materia vorher raus!) → eine Projektionsplatte je Job bauen → nie wieder ein Prisma ausgeben.
Geschrieben von der FinalXIV-Redaktion. Inhaltlicher Stand: Patch 7.55. Zuletzt aktualisiert am 16. August 2026. Etwas veraltet oder falsch? Schreib uns im Forum – wir ziehen nach.
Gehilfen, Sammelberufe und ein verstandenes Marktbrett schlagen jeden angeblichen Gil-Trick. Plus die vier Fallen, in die fast jeder Einsteiger einmal tappt.